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Bleiakkumulatoren
Ein Bleiakkumulator (auch genannt: Blei-akku) ist eine Energiequelle, die sich beliebig wiederaufladen lässt. Sie wurde 1859 von einem französischen Physiker namens Gaston Planté erfunden. Somit ist sie die älteste wiederaufladbare elektrische Zelle.
Hierbei handelt es sich um ein Blei-Bleioxid-System. Im aufgeladenem Zustand bestehen die Elektroden aus Blei und Bleidioxid, der Elektrolyt aus verdünnter Schwefelsäure.(38%)
Die Blei-Akku-Zelle ist ein säuredichter Behälter. Dabei besteht die positive Elektrodenplatte aus Bleioxid (PbO²) und die negative Elektrodenplatte aus metallischem Blei. Sie sind durch einen Separator aus Glasfiber, Mikroglas oder PVC getrennt.
Bleiakkumulatoren werden für eine hohe Strombelastbarkeit gebraucht. Allerdings sind sie nicht für den mobilen Einsatz verwendbar, da sie ein sehr hohes Gewicht haben. Meistens wird ein Blei-Akku als Autobatterie, bei Flugzeugen, Alarmanlagen etc. gebraucht.
Mittlerweile haben Blei-Akkus bei regelmäßiger Pflege eine recht hohe Lebensdauer von mehreren Jahren. Altern tun sie aber trotzdem. Und da Blei-Zellen sich pro Tag um etwa 1% entladen, werden solche Akkus nach ca. 6 jähriger Betriebsdauer meistens ausgetauscht.
Beim Aufladen eines Blei-Akkus wird eine Elektrolyse durchgeführt. Dabei wird elektrische Energie hinzugefügt und in chemische Energie umgewandelt. Beim Entladen wird elektrische Energie des Akkus entzogen. Mit einem Spannungsmessgerät kann man im Ruhestand des Akkus feststellen ob dieser geladen oder entladen ist. Bei z.b einem 12 V Akku sollte die Spannung zwischen 12,4V und 13V sein. Wenn dies eintrifft dann ist der Akku geladen. Aber bei nur 12 V ist dieser Akku entladen. Wenn die Spannung allerdings weniger als 12V beträgt, dann ist eine Zelle kaputt. Wenn dies eintrifft muss man das Akku nicht wegschmeißen sondern man kann ihn reparieren lassen. Dabei wird das Akku geöffnet und das Akkupack wird durch ein neues ersetzt. Durch dieses Verfahren findet ein sogenannter „Zellenaustausch“ statt. Die Reparatur von Blei-Akkus sollte eine darauf spezialisierte Firma übernehmen.
Wenn der Akku im Ruhezustand steht, entlädt er sich auch selber. Bei flüssigem Elektrolyt geht es schneller als bei festem. Vor dem Laden darf man das Akku nicht erst entladen.
Selbst wenn der Akku erst halb entladen ist sollte man ihn auch sofort neu laden, da er sonst an Kapazität verliert.
Die Kapazität des Akkus kann man nicht anhand eines Spannungsmessgerätes messen.
Um ein Blei-Akku zu schützen muss man die Akkupole und Anschlussklemmen mit säurefreiem Fett einschmieren um eine Oxidation zu verhindern.
Bei einem Nassakku prüft man regelmäßig den Säurestand und füllt immer wieder Destilliertes Wasser nach, da die Zellen den gleichen Säurestand brauchen. Harte Schläge und Erschütterungen des Akkus sind zu vermeiden.
Viele Menschen halten ein Akku für praktischer als eine Batterie, da dieser immer wiederverwendbar ist. Allerdings ist bei Akkus die Selbstentladung auch viel höher als bei Batterien. Durch die Selbstentladung nimmt das Akku auch Kapazität ab und schränkt die Anwendung erheblich ein.